Kunterbuntes LebenIch liebe es, mich in vielen verschiedenen Bereichen zu tummeln. All das Kreative, das im Moment im Werden ist. Die wachsende Sommermalzeit Community, die Ideenkarten, Kurse, die entstehen, mein weiteres Standbein, der Onlinekurse Kompass, und dann flattert noch eine neue Yogaausbildung ins Haus …..

Insgesamt ist das kunterbunte Leben schon recht chaotisch, aber ich geniesse diese Turbulenzen auch. Meistens jedenfalls.

Manchmal wird mir das doch ein bisschen zu viel. Denn jedes Thema bringt allerlei Todos mit. Es gibt Sachen, die Spaß machen, andere machen weniger Spaß und manche ignoriere ich und lebe mit den Konsequenzen. Und dazu gibt es noch allerlei Verpflichtungen.

Zu viele Interessen gibt es nicht

Ich dachte, das gibt sich mit den Lebensjahren etwas mit den vielen Ideen. Aber es kommen tatsächlich immer neue Interessen dazu.

Wer „zu viele“ Interessen hat, kennt bestimmt die Bücher von Barbara Sher – oder sollte sie kennenlernen. Vor allem der Scanner-Klassiker: „Du musst Dich nicht entscheiden, auch wenn Du 1000 Träume hast“ erleichtert die Ideenhelden. Denn wir brauchen uns nicht gegen die vielen Dinge entscheiden, die wir machen wollen.

Es steht für mich also nicht mehr zur Debatte, mich auf ein Projekt zu fokussieren oder ein übergreifendes Thema für meine Interessen zu finden.

Die kunterbunte Überfüllung

Ich habe schon sehr vieles ausprobiert, um die verschiedenen Themen bzw. Todos zu sortieren und mir auch Unterstützung geholt. Ich habe mit Listen gearbeitet und meine Themenbereiche wie in Tortendiagramme unterteilt. So richtig weiter haben mich diese Ansätze nicht gebracht.

Natürlich nutze ich verschiedene Tools, um mich zu orientieren und um nichts zu vergessen. Aber es wirkt oft so schwer, so nach Hausaufgaben, die ich abarbeiten muss oder müsste. Und Hausaufgaben waren noch nie mein Steckenpferd.

Was gibt es zu Spielen?

Bei mir funktioniert vieles besser, wenn ich eine spielerische Seite integriere. Das löst gleich den Stress und meine Kiefermuskulatur entspannt sich. Das Prinzip Spielen kenne ich schon von der Malerei: wenn ich nur mal experimentiere, dann malt es sich viel leichter als wenn ich ein gutes Bild malen will oder sogar muss.

Und so kommt einfach Farbe ins Spiel. Dabei gehe ich intuitiv vor und ohne jeden Anspruch auf eine tolle Kreation. Manchmal entsteht so aus Farben, Mustern, Worten und Fotos – zB aus Zeitschriften – eine Collage mit den Themen, die mich beschäftigen. Diese Collage ähnelt dann einem Vision-Board, auf dem ich besser sehe, was für mich zusammengehört und wohin die Reise gehen könnte.

Kunterbuntes Leben

Willst Du auch Dein kunterbuntes Themen-Board gestalten?

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Wenn es um die blanke Fülle anstehender Aufgaben geht und Sachen, an die ich denken muss, erstelle ich ein einfaches Themen-Board. Seltsamerweise nimmt das Werkeln mit der Farbe gleich die Schwere aus dem Themen und ich gehe sie gelassener an.

Darunter sind:

  • Die Freu-Themen: alles, was mir Spaß macht, Energie bringt oder mich die Zeit vergessen lässt.
  • Die Muss-Themen und die Müsste-Themen: alles was erledigt werden muss. Die Verpflichtungen, um die ich mich kümmern muss. Also vernünftigerweise auch will, um mir keinen Ärger oder anderes einzuhandeln. Und Dinge, die ich tun sollte und immer wieder verschiebe, also sowas wie Fensterputzen.

Anhand des Boards, das letztlich entsteht, kann ich die Themen und Todos mit mehr Abstand betrachten. Die Vogelperspektive auf mein aktuelle kunterbunte Situation entspannt mich.

Die Vielfalt an Freu-Themen zu sehen und die Art wie ich sie farblich zeige, gibt mir wiederum Schwung, um die anderen Themen anzugehen und Gelassenheit ein paar Müsste-Themen über Bord zu werfen oder einfach mal die Fenster zu putzen. Fehlen mir freudige Todos, dann ist es an der Zeit die Situation zu überdenken, ob die Themen, mit denen ich mich befasse, überhaupt noch meine sind oder wie ich sie da wieder hinkriege.

Für richtige Planer mag das nach einer Mischung an Themen und Todos sein. Aber es sind die Dinge, die mir im Kopf schwirren und einfach mal raus und aufs Papier wollen.

Die Ideenheldenparade

Dieser und andere Blogbeiträge erscheinen im Rahmen der Ideenheldenparade für #lebensdurstigeIdeenhelden, die im März in der FB-Gruppe Ideenhelden statt findet.

Heute erscheinen auch Beiträge von Valentina Würth und gestern haben Simone Weissenbach und Cindy Pfitzmann zum Ideenheldentum gebloggt.

 

Die Ideenheldenparade ist eine Initiative von Diana Grabowski von www.Ideenhelden.de und Yasemin Akdemir von www.lebensdurstig.de

Zum Thema Vielseitigkeit im Leben und im Business werden im März 2017 über inspirierende Beiträge von und für #lebensdurstigeIdeenhelden veröffentlicht. Jeder Beitrag enthält ein Freebie für die Leser.

Hier geht´s zur IdeenheldenParade Es gibt Videos, Blogartikel, Bilder, Podcast zu den Themen:

  • mit vielen Ideen leben
  • Management der Ideen
  • Selbstbewusstsein als Scannerpersönlichkeit
  • Dachmarke entwickeln aus vielen Ideen
  • Dranbleiben
  • Online-Kurse
  • vielseitiges Online-Business aufbauen und vieles mehr ….